Schwesternduo schießt Union nach oben

JWP-tazIm Berlinteil der Taz ist heute ein Text von mir über den Aufstieg der Frauen des 1. FC Union Berlin von der Regioalliga Nordost in die 2. Bundesliga Nord erschienen, bei dem es auch um die tragende Rolle geht, die die beiden Zwillingsschwestern Dina und Katja Orschmann im Team einnehmen.

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Wie das Land, so die Kurve

jwp-transparentDie 17. Ausgabe des Transparent Magazins ist dieser Tage erschienen. Ich habe mal wieder einen kleinen Reisebericht beigesteuert, und wieder einmal ging es nach Warschau. Doch während es beim letzten Mal in die Niederungen des polnischen Amateurfußballs ging, waren diesmal bei Legia Warszawa gegen Lechia Gdańsk volle Hütte und Ekstraklasa angesagt. Eigentlich dufte Aussichten für ein schönes Fußballspiel, wären da nicht der politische Rechtsruck in der polnischen Politik und der mehr als deutliche Rechtsdrall nicht nur der Kurve von Legia.

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Die Zukunft der Band in den Händen der Sachbearbeiter

JWP-JungleWorldFür die Jungle World habe ich ein Interview geführt mit Anas Maghrebi, dem Sänger von Khebez Dawle. Die ursprünglich in Syrien gegründete Band hat inzwischen nach einer Zwischenstation in Beirut über die sogenannte „Balkanroute“ nach Berlin gefunden und versucht nun von hier aus ihren mit arabischen Einflüssen gespickten Postrock unter die Leute zu bringen. Ob sie jedoch in naher Zukunft durch Europa werden touren können, liegt in den Händen der Sachbearbeiter_innen, die über ihre Asylanträge entscheiden.

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23.02. Vortrag in Köln

JWP-VortragAm Dienstag, den 23. Februar, bin ich in Köln und halte dort in den Räumen des Kölner Fanprojekts (Gereonswall 112) einen Vortrag zu „Homophobie im Fußball“. Los geht es um 19 Uhr. Hier der Einladungstext der Coloniacs:

„In Deutschland aber auch in vielen anderen Ländern gilt Fußball noch immer als Männersport schlechthin. Für viele scheint es da undenkbar, dass auch Schwule Fußball spielen können – wohlmöglich sogar in der Bundesliga oder in der Nationalmannschaft. Umgekehrt haftet Frauen, die Fußball spielen, noch immer oft das Vorurteil an, sie müssten zwangsläufig lesbisch sein, weil sie ja einen angeblichen Männersport ausüben. Dass beides ziemlich leicht zu durchschauender Quatsch ist, ändert leider wenig daran, dass Menschen, die durch das heteronormative Raster der Gesamtgesellschaft fallen, auch in der Welt des Fußballs noch immer häufig Homophobie begegnen – sei es in Form von Beleidigungen, struktureller Diskriminierung, Ausgrenzung oder Unsichtbarmachung. Dieser Vortrag will versuchen zu erklären und anhand von Beispielen aus dem Frauen- und Männerfußball greifbar machen, wieso das so ist und was das alles mit gesellschaftlich verankerten Geschlechternormen zu tun hat.“

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Spielen gegen die Mehrheit

JWP-JungleWorldIn der aktuellen Jungle World gibt es im Sportteil einen Text von mir über den türkisch-kurdischen Fußballverein Amed SK und den Ex-St. Paulianer Deniz Naki, der heute dort spielt und gerade vom türkischen Fußballverband wegen „separatistischer und ideologischer Propaganda“ für 12 Spiele gesperrt wurde.

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